Liebe Teefreunde, der Shanlinxi Fanzaitian ist da! Ich war in dieser Frühjahrssaison insgesamt dreimal persönlich in Fanzaitian vor Ort. Die ersten beiden Touren waren enttäuschend – der anhaltende Regen beeinträchtigte die Verarbeitungsqualität erheblich. Erst beim dritten Anlauf habe ich diesen Ausnahme-Tee gefunden: Die Blätter haben genau die richtige Zartheit und der Oxidationsprozess (Zoushui) verlief absolut reibungslos.
Fanzaitian High Mountain Tee – Ein unterschätztes Juwel
Lassen Sie sich nicht täuschen: Nur weil Fanzaitian nicht denselben klangvollen Namen wie Longfengxia hat, ist es noch lange kein „No-Name-Tee“. Im Gegenteil, Fanzaitian gehört zu den hochwertigsten Lagen im Shanlinxi-Gebiet. Mit einer Höhe von über 1600 Metern (im Vergleich zu Longfengxia, das zwischen 1400 und 1800 Metern liegt) und einer hervorragenden Ost-Ausrichtung sind die Bedingungen phänomenal. Da es sich um ein jüngeres Anbaugebiet handelt, ist der Boden extrem nährstoffreich und die Teesträucher sind voller Kraft. Der einzige „Nachteil“ ist das weniger prestigeträchtige Image – qualitativ steht er Longfengxia in nichts nach.
Die Macht der Auswahl
Mein größter Vorteil in Fanzaitian? Die Menge. Durch die hohen Erträge konnte ich über 30 verschiedene Partien (Batches) verkosten. Während die Tees der ersten beiden Touren entweder zu herb waren oder Verarbeitungsfehler aufwiesen, war die dritte Charge – geerntet nach sonnigen Tagen – perfekt stabil in der Qualität.
Aus insgesamt 11 Proben des letzten Tages habe ich diesen Tee nach drei harten Auswahlrunden (Blindverkostungen) selektiert. Er ist frei von Bitterkeit oder Adstringenz und besticht durch ein wunderschönes, feines Orchideen-Aroma. Bei dieser Qualität ist das Preis-Leistungs-Verhältnis schlichtweg unschlagbar.








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