Der Alltag der Teebauern im Sommer

Der Sommer ist zwar nicht die Haupterntezeit für Hochlandtee, aber Teebauern hocken keineswegs faul zu Hause und lassen sich die Klimaanlage ins Gesicht blasen. Neben dem üblichen Jäten und der Schädlingsbekämpfung gilt es, den perfekten Zeitpunkt für den Rückschnitt der Teepflanzen abzupassen und die Düngung zu intensivieren. *Auf dem Bild unten sieht man Sojabahndünger mitten im Teegarten.

Teabauern im Sommer

In den letzten Tagen hat unser Ladenleiter wieder die Teeanbaugebiete Lishan und ShanLinXi besucht. Die Teebauern, die sich auf die Herbsternte vorbereiten, sind fleißig am Nachdüngen, und die Haufen aus Sojaschrot-Dünger (umgangssprachlich auch Bohnenkuchen genannt) türmen sich wie kleine Berge neben den Teefeldern. Man hört, dass ein Teebetrieb von normaler Größe auf Anhieb ein bis zweihundert Säcke verbraucht – und das alles muss von Hand geschleppt werden. Da die Hochland-Teegärten meist an steilen Hängen liegen, kann man sich leicht vorstellen, wie viel körperlicher Einsatz dahintersteckt.

Teabauern im Sommer

Teegärten, die direkt für die Winterernte vorbereitet werden, fangen jetzt mit dem Rückschnitt an. Die Teepflanzen werden ordentlich gestutzt und etwas niedriger gehalten, damit der Wintertee prächtig gedeiht und die Nährstoffe optimal in die Blätter geleitet werden. Unser Ladenleiter liebt es, solche herausgeputzten Teegärten zu besuchen; zwar sinkt dadurch im nächsten Erntezyklus die Menge, aber die Qualität steigt enorm.

Wenn die Teebauern so hart arbeiten, müssen wir natürlich mithalten! In den letzten Tagen hat der Leiter wieder einige perfekt gepflegte Teegärten als Ziel für die Winterernte ins Visier genommen. Zum Job eines Teehändlers gehört es eben auch, gut zu Fuß zu sein – nur wer viel unterwegs ist und genau hinschaut, kann sich die besten Tees sichern!

Teabauern im Sommer
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