Guiping Xishan Tee

Guiping Xishan Tee wird am Xishan-Berg in Guiping am Ufer des Xun-Flusses angebaut und gehört zur Kategorie der Grüntees. Ihm wird nachgesagt: „In der Farbe klar und grün, im Geschmack duftend, dem Longjing in nichts nachstehend“. Seine Geschichte reicht bis in die Tang-Dynastie zurück, und in der Ming-Dynastie war er bereits sehr berühmt. Ein guter Guiping Xishan Tee zeichnet sich durch eine smaragdgüne Farbe und ein feines, aromatisches Bouquet aus.

Das milde Klima am Guiping Xishan ist ideal für das Wachstum von Teebäumen. Der Anbau begann bereits in der Tang-Dynastie und sein Ruf wurde in der Ming-Dynastie noch bekannter. Da der lokale Boden überwiegend sandig ist, dürfen die Teebäume nicht zu dicht beieinander gepflanzt werden, weshalb die Erntemenge von Guiping Xishan Tee eher gering ist. Da die Pflege der Teebäume jedoch sehr aufwendig ist und jede Pflanze mehr Nährstoffe erhält, sind auch die Qualität und der Preis des Xishan-Tees entsprechend hoch.

Guiping Xishan Tee

Herstellungsprozess

Die Pflückung beginnt im März und kann bis November fortgesetzt werden. Ideal ist die Ernte von einer Knospe und einem Blatt, wobei die Länge 4 mm nicht überschreiten sollte. Nach einer sorgfältigen Sortierung der Ernte beginnt das Röst- und Pfannenverfahren. Der Herstellungsprozess umfasst vier Schritte: Fixieren (Shaqing), Rollen, Braten und Backen.

Die Pfannentemperatur beim Fixieren beträgt 180 Grad, es wird 2 Minuten lang gebraten. Danach wird die Temperatur auf 100 Grad gesenkt und weitere 4 Minuten gebraten. Zu diesem Zeitpunkt entfaltet sich das erste Teearoma und die Teestängel bleiben intakt. Als Nächstes folgt das Rollen, das von Hand durchgeführt wird, damit die Teeblätter ihre gestreifte Form erhalten. Die Pfannentemperatur zum Braten liegt bei 60 Grad, während des Bratens wird die Form modelliert. Schließlich wird der Tee bei 80 Grad im Ofen getrocknet, bis er vollständig trocken ist, danach abgekühlt und verpackt.

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