Das Cuifeng-Teebiet im Winter

Der Filialleiter war in den letzten zwei Tagen wieder in der Teeanbauregion Cuifeng unterwegs. Genau wie in der Lishan-Region haben gut gepflegte Teegärten ihren Grundünger für die Winterruhe bereits ausgebracht. Jetzt heißt es abwarten, während die Teepflanzen die Nährstoffe langsam aufnehmen und genügend Kraft für einen kräftigen Schub beim FrühlingsTee sammeln.

Cui-Feng Teeanbaugebiet im Winter

Bei diesem Besuch in Cuifeng habe ich wieder einige absolut vorbildlich gepflegte Teegärten entdeckt. Die Menge an Düngemittel, die hier verwendet wird, ist schlicht beeindruckend: Während andere einfach eine Handvoll Kunstdünger hinwerfen und fertig, wird hier teurer und hochwertiger Sojaschrot-Dünger eingesetzt. Und der Teebauer meinte sogar, dass er vor der Frühlingsernte noch dreimal nachdüngen wird. Unterschätzt diese Arbeit im Teegarten nicht – ein Sack Sojaschrot-Dünger wiegt 30 kg, und für ein Hektar Land braucht man 200 Säcke. Das ist verdammt harte Arbeit, und da ist das Nachdüngen noch gar nicht eingerechnet. Ich habe wirklich großen Respekt vor diesen fleißigen Teebauern.

Cui-Feng Teeanbaugebiet im Winter

Ich habe mal von einem Teebauern in Cuifeng gehört, dass er allein für eine „Saison“ 400.000 bis 500.000 NT$ für Düngemittel ausgibt. Leute, genau so entsteht Spitzen-Tee! Deswegen läuft es bei manchen Teefabriken in Cuifeng wie am Schmierseife, während andere kaum Kunden haben. Guter Tee entsteht eben nur durch harte Arbeit und keine Kompromisse beim Dünger.

Cui-Feng Teeanbaugebiet im Winter

Im Winter gibt es in Cuifeng zwar keinen Tee zu pflücken, aber die Aussicht ist einfach fantastisch. Ich möchte ein paar wunderschöne Aufnahmen der Teegärten in Cuifeng im Winter mit euch teilen!

Cui-Feng Teeanbaugebiet im Winter
Cui-Feng Teeanbaugebiet im Winter
Cui-Feng Teeanbaugebiet im Winter
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