Sind weiße Stellen auf dem Tee Schimmel? So erkennen Sie Schimmel bei Tee

Viele Teetrinker bemerken vielleicht weißliche Flecken oder feine weiße Härchen auf den Teeblättern und fragen sich besorgt, ob der Tee geschimmelt ist. Tatsächlich ist weißer Belag auf Tee nicht zwangsläufig Schimmel. Manchmal handelt es sich dabei um die zarten Teeblätter, die man gemeinhin als Flaum oder Teeblatt-Härchen (Baihao) bezeichnet – ein Zeichen für guten Tee und eben kein Schimmel. Manchmal ist der weiße Flaum jedoch echter Schimmel, und in diesem Fall sollte man den Tee keinesfalls mehr trinken. Hier ist die Unterscheidung der verschiedenen Ursachen für weiße Stellen auf dem Tee:

Sind weiße Stellen auf Teeblättern Schimmel?

Sind weiße Stellen auf dem Tee Schimmel? Manchmal ist es nur der natürliche Flaum und kein Schimmel!

Zuallererst: Der weiße Flaum auf den Teeblättern ist etwas Gutes. Es handelt sich dabei um die Härchen der jungen Knospen, die man sehr häufig bei Weißtee, Grüntee und Oolong-Tee findet. Am häufigsten ist dieser Flaum in Taiwan beim Oriental Beauty Oolong-Tee zu sehen. Das Vorhandensein dieser Härchen zeigt in der Regel an, dass die Teeblätter besonders zart sind. Nach dem Aufgießen entfalten solche Tees ein wunderbares, feines Aroma. Schimmeliger weißer Flaum hingegen geht meist mit einem fremdartigen, dumpfen oder unangenehmen Geruch einher.

Wie man Schimmel erkennt

Wie bereits erwähnt, riecht schimmeliger Tee typischerweise feucht und muffig, während guter Tee seinen natürlichen Duft behält. Darüber hinaus können sich auf verschimmeltem Tee weiße, graue oder sogar bläuliche Schimmelflecken bzw. ein weißer Flaum zeigen, und die Teeblätter wirken oft glanzlos und dunkel. Guter Tee sollte trocken sein und beim kräftigen Drücken leicht zerfallen. Feuchter, schimmeliger Tee hingegen kann sich weich und klebrig anfühlen. Ein weiterer Test ist das kräftige Anpusten: Schimmeliger Flaum lässt sich leicht wegblasen, während sich die natürlichen Härchen des Tees nur schwer wegpusten lassen.

Weißliche Stellen auf der Teeblattoberfläche sind also nicht zwangsläufig Schimmel, sondern sehr wahrscheinlich die natürlichen Blatt Härchen. Sollten jedoch Fremdgerüche, Schimmelflecken oder Veränderungen in Farbe und Haptik auftreten, ist Vorsicht geboten. Die Lagerung von Tee an einem trockenen Ort und regelmäßige Kontrollen beugen Schimmelbildung wirksam vor und sorgen für unbedenklichen Genuss.

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