Besonderheiten von Holzkohle-geröstetem Oolong-Tee

Das Besondere am holzkohlegerösteten Oolong-Tee liegt in seiner starken Fermentation, gefolgt von einer traditionellen Röstung über Holzfeuer. Die fertigen Teeblätter vereinen das durch die starke Fermentation entstehende Blumen- und Fruchtaroma mit der vollmundigen Röstnote. Am faszinierendsten ist jedoch das einzigartige Holzkohlearoma des verwendeten Holzes – ein Duft, den Liebhaber dieses Tees nie vergessen und der das unverkennbare Markenzeichen des holzkohlegerösteten Oolongs ist.

Heutzutage wird gerösteter Oolong-Tee meist mit elektrischer Energie hergestellt. Das ist zwar praktisch, lässt jedoch den Charakter des traditionellen Holzkohleröstens vermissen. Früher wurde mit Holz geheizt, und die holzspezifischen Noten verschmolzen mit dem Teearoma, was dem Aufguss mehr Komplexität und Tiefe verlieh. Damals verwendete man für das Rösten hauptsächlich Longan- und Akazienholz. Longan-Holz galt dabei als das hochwertigste: Mit Longan-Holz gerösteter Oolong-Tee entwickelt eine feine Longan-Note in den Blättern. Er besticht nicht nur durch intensive Blumen- und Fruchtaromen, sondern ist auch vollmundig, sehr ergiebig beim Aufgiessen, magenschonend und hinterlässt dank des einzigartigen Longan-Holzaromas einen unvergesslichen Eindruck bei jedem Teeliebhaber.

Generell besitzt der über Holzkohle geröstete Oolong-Tee im Vergleich zu elektrisch geröstetem Oolong eine deutliche Holzkohlenote und das typische Holzaroma, was sein Hauptmerkmal darstellt. Zudem schmeckt das Röstaroma vollmundiger und facettenreicher. Da die Holzkohleröstung heutzutage jedoch seltener geworden und die Qualität manchmal schwankend ist, sollten Käufer beim Kauf besonders aufmerksam sein.

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