Tee mit wenig Koffein? Diese 2 Teesorten sind ideal für Menschen, die schlecht einschlafen

Getränke auf Teebasis enthalten alle Koffein. Neben seiner anregenden Wirkung und der Geschmacksverstärkung wirkt Koffein auch harntreibend und beschleunigt den Fettabbau. Wer jedoch zu viel davon trinkt, riskiert Schlafstörungen und Herzrasen, weshalb die Aufnahme kontrolliert werden sollte. Hier stellen wir Ihnen einige der taiwanischen Teesorten mit geringem Koffeingehalt vor.

Kaffeearmer Tee

Faktoren, die den Koffeingehalt im Tee beeinflussen

Der Koffeingehalt von Tee hängt vom Reifegrad der Blätter, der Erntezeit, der Teepflanzensorte und dem Herstellungsverfahren ab.

  • Reifegrad der Teeblätter: Je jünger und zarter die Blätter, desto höher ist der Koffeingehalt – und umgekehrt.
  • Erntezeit: Je wärmer es ist und je mehr Sonneneinstrahlung die Pflanzen erhalten, desto höher ist der Gehalt. Daher haben Sommertees meist einen höheren Koffeingehalt als Frühlings- und Wintertees.
  • Teepflanzensorte: Großblättrige Sorten enthalten mehr Koffein als kleinblättrige.
  • Herstellungsverfahren: Gerösteter Tee durchläuft die Maillard-Reaktion, wodurch sich der Koffeingehalt verringert.

Zudem spielen auch das Ausmaß der Sonneneinstrahlung (je intensiver, desto höher), der Zerkleinerungsgrad der Teeblätter (gebrochene Blätter geben Koffein leichter ab) sowie Wassertemperatur und Ziehzeit (höhere Temperatur und längere Zeit lösen mehr Koffein heraus) eine Rolle.

Welcher taiwanische Tee hat den geringsten Koffeingehalt?

Aus den genannten Faktoren lässt sich ableiten: Wer Tees wählt, die nicht zu zart sind, aus der Frühlings- oder Winterernte stammen, von kleinblättrigen Sorten abstammen und geröstet wurden, profitiert von einem geringeren Koffeingehalt. Daher sind die folgenden 2 Teesorten besonders für Menschen geeignet, die nicht zu viel Koffein zu sich nehmen können:

  • Stark geröstete Tees: Zum Beispiel Tie Guan Yin oder kräftig gerösteter Dong Ding Oolong. Diese Tees stammen von kleinblättrigen Sorten und wurden geröstet, wodurch das Koffein umgewandelt wurde und der Gehalt bereits sehr niedrig ist.
  • Leicht gerösteter High Mountain Oolong (Frühlingsernte): Hochland-Oolongs sind meist kleinblättrige Tees, deren Anbaugebiete weniger stark der Sonne ausgesetzt sind als Teepflanzen im Flachland. Durch eine moderate Röstung lässt sich der Koffeingehalt zusätzlich stark reduzieren.
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Die Koffeinfreisetzung beim Aufbrühen reduzieren

Neben der Wahl eines kinesiologisch bzw. von Natur aus koffeingeringeren Tees können Sie die Freisetzung auch durch die Zubereitungsmethode beeinflussen: Verwenden Sie weniger Teeblätter, verkürzen Sie die Ziehzeit oder senken Sie die Wassertemperatur.

Von den drei genannten Möglichkeiten zur Reduzierung des Koffeingehalts im Tee empfehlen wir die dritte. Probieren Sie doch einmal die Kaltbrüh-Methode, bei der Sie die Teeblätter mit raumtemperiertem Wasser oder Eiswasser aufgießen – der Effekt zur Senkung der Koffeinlösung ist dabei deutlich spürbar.

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