Um es direkt auf den Punkt zu bringen: „Qingcha ist Oolong-Tee“. Eigentlich ist der Titel also ungenau, denn diese beiden Begriffe bezeichnen genau dieselbe Teesorte. Doch warum hat ein und derselbe Tee eigentlich zwei Namen?
Unterschied zwischen Qingcha und Oolong-Tee? Ist Oolong-Tee dasselbe wie Qingcha?
Die sechs großen Teearten der Welt werden nach dem Aussehen der Teeblätter und der Farbe des Aufgusses in Grüntee, Weißtee, Gelbtee, Qingcha, Schwarztee (Hei Cha) und roten Tee unterteilt. Grüntee ist dabei ein unfermentierter Tee, roter Tee ist vollständig fermentiert, und dazwischen liegt Qingcha, ein Sammelbegriff für verschiedene teilfermentierte Tees.
Teilfermentierter Tee wird als Qingcha bezeichnet, weil sowohl das Aussehen des Endprodukts als auch die Farbe des Teeaufgusses meist bläulich-grün sind. Zu der Bezeichnung Oolong-Tee gibt es zwei Legenden. Erstens: Ein Dorfbewohner aus Fujian mit dem Spitznamen „Wulong“ (Oolong) entdeckte und entwickelte versehentlich die Herstellungsmethode für teilfermentierten Tee, weshalb dieser Tee nach ihm benannt wurde. Zweitens: Die frühesten Qingcha-Tees waren dunkel und streifenförmig, und beim Aufgießen sahen sie aus wie ein schwarzer Drache, weshalb sie Oolong-Tee (Schwarzer-Drachen-Tee) genannt wurden.
Zwischen „Oolong-Tee und Qingcha“ gibt es keinen Unterschied, sie meinen exakt denselben Tee. Erfahren Sie mehr unter: Herkunft des Oolong-Tees
Zudem gibt es in Taiwan von Herstellern vertriebene Getränke namens „Oolong-Qingcha“. Das „Oolong“ im Namen bezieht sich hierbei darauf, dass er aus der Teepflanzensorte „Qing Xin Oolong“ hergestellt wurde. Dieser Name kann leicht für Verwirrung sorgen, lassen Sie sich also nicht in die Irre führen.