Teeblätter rollen

Nachdem die Teeblätter durch den Kill-Green-Prozess (Shaqing) erhitzt wurden, um die Fermentation zu stoppen, folgt der nächste wichtige Schritt: das Rollen der Teeblätter. Dieser Prozess ist von großer Bedeutung. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Teeblätter leicht aufzubrechen, damit der innere Pflanzensaft austreten kann, und gleichzeitig die Blätter in eine gedrehte Form zu bringen, was das anschließende Rollen im Tuch (Babu Rou Tuan) erleichtert.

Das Rollen des Tees darf weder zu stark noch zu schwach sein. Im Idealfall wird der Teesaft herausgepresst und legt sich als feiner Film auf die Blattoberfläche, was das Aufgießen erleichtert und für einen besseren Geschmack sorgt. Ist der Druck zu gering, kann sich der Teearoma nur schwer entfalten, und das anschließende feste Einwickeln und Rollen im Tuch wird erschwert. Ist der Druck hingegen zu stark, tritt zu viel Saft aus und wird nicht mehr richtig von den Blättern aufgenommen, wodurch der Tee geschmacklos wird.

Ketiermaschine

Teerollmaschine

Früher wurde das Rollen von Teeblättern von Hand durchgeführt, ähnlich wie beim Kneten von Teig. Heute werden dafür meist Teerollmaschinen eingesetzt, was nicht nur die Produktion beschleunigt, sondern auch die Teequalität gleichbleibend stabiler macht.

Sobald das Rollen abgeschlossen ist, folgen entweder das Einwickeln und Rollen im Tuch (für Pouchong-Tee ist dies nicht erforderlich) oder die Trocknung.

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